Rabattkarten und -marken

Über merkwürdige Menschen im Supermarkt habe ich ja bereits etwas geschrieben. Grade war ich wieder in einem Supermarkt, genauer bei Kaisers (ich weigere mich, den Deppenapostroph zu schreiben). Und wieder merkwürdige Menschen vor mir.

Diesmal hatte die ältere Dame vor mir das Konzept der Bezahlung verstanden. So gut sogar, dass sie gleich ihre Karstadt-Kundenkarte, eine Happy-Digits-Karte, mit hinlegte. Das bedeutet für mich: Für ein paar Cent pro Einkauf lässt diese Dame sich bei jedem Einkauf in die Karten gucken und lässt mitloggen, was sie sich da gekauft hat. Ich erwartete also, als sie dann gefragt wurde, ob sie Treueherzen sammele, natürlich mit “Ja” antworten würde. Immerhin sind die Dinger auch nicht wesentlich wertloser als die Happy Digits, aber dafür muss man keinerlei Privatsphäre aufgeben.

Aber was kommt? “Nää, sammel’ ich nicht, können se ja weitergeben.” Also habe ich gleich nochmal zwei Herzen eingesammelt – ich sammele die nämlich.

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