Abstand

Spreeblick hat mich grade auf ein neues Magazin gestoßen: Abstand. Ihre Ankündigung liest sich mindestens interessant:

Sachlichkeit nach angelsächsischem Vorbild geht vor Kampagne und Selbstinszenierung. Themen sind wichtiger als Autoreneitelkeiten. Recherche geht vor Befindlichkeit. Angriffslust gehört zum Handwerk. Die Welt ist klein geworden: Die Struktur der Weltbank betrifft uns so unmittelbar wie die Sicherheit im Online-Banking.
Das Machtverhältnis zwischen Bild und Text wird umgedreht: Der Text dominiert. Auf Fotos verzichten wir. Wer Abstand halten will, muss lesen.

Im Herbst dieses Jahres soll es logehen. Ich werde sicher dabei sein und sehen, wie gut Abstand wirklich ist. Die Sachlichkeit “nach angelsächsischem Vorbild” stört mich ja ein wenig, aber wer weiß…

One thought on “Abstand

  1. Pingback: Alltag in Berlin » Reichen-Bunte

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