MatNat-Sportfest
Eigentlich wollte ich ja heute Live-Blogging vom Sportfest meiner Fakultät betreiben. Daraus wurde dann aber nichts, weil ich dort kein WLAN hatte und somit nicht ins Internet kam. Schade. Also jetzt der nachträgliche Bericht:
So ein Sportfest zeigt immer wieder, wie Studenten doch beschaffen sind. Es gab eine Menge Teilnehmer. Jedoch auch einige eher skurille Szenen: Spieler, die nach dem Spiel nassgeschwitzt zur Bande gingen und erstmal das dort auf sie wartende Beck’s zu leeren. Grade bei einer so prallen Sonne wie heute könnte das in späteren Spielen zu einer interessanten Spielweise führen. Oder die Schiris, die notorisch faul auf dem Platz rumstanden und eigentlich nie hinter dem Ball herliefen. Den Vogel schoss ein Schiri ab, der mit einer Zigarette auf dem Spielfeld herumging.
Einer der Grills war als Zeichen des Nerdigkeit der Besitzer mit “/dev/fara/grill” beschriftet.
Die Zuschauer bestanden größtenteils aus eigentlich aktiven, nur grade nicht spielenden Sportlern. Nett waren vor allem die ganzen kleinen Runden aus Spontanspielern, die sich zum Zeitvertreib einen Ball schnappten und Streetball, Volleyball oder Fußball spielten. Andere Sportarten habe ich weder unter den Zuschauern noch unter den aktiven gesehen.
Das erste Spiel, was wir gesehen haben, war gegen “PC Dynamo Golm 05″ - die physikalischen Chemiker aus Golm. Wir haben dann ein wenig gerätselt, was physikalische Chemie ist und vor allem ob das nicht vielleicht einfach die Gesamtheit der Physiker und Chemiker bei uns ist.
Bleibt noch die Musik zu erwähnen. Ich hätte ja geschätzt, da stände ein bis oben mit MP3s volles Notebook mit nem auf “Shuffle” gestellten MP3-Player. Es wurden jedoch CDs verwendet. Wie man dann solch einen wirren Musikmix erzeugen kann, ist mir allerdings jetzt noch nicht klar. Das beste war der Wechsel von Rammstein - Moskau auf All the things she said von den russischen Marketinglesben, deren Name mir grade entfallen ist. Sehr gut war aber auch ein Lied aus dem Soundtrack von Jacky Brown (Across 110th Street), dass gegen Ende drei Mal von ca. 10-15 Sekunden aus einem völlig anderen Lied unterbrochen wurde. Die DJs saßen dabei nicht vor ihrer Ausrüstung, haben das also nicht verbrochen.