Warum ein Kleinfluzeug mir den Geburtstag verhagelt hat

Wie man z.B. bei SpOn nachlesen kann, wurde nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges neben dem Reichstag innerhalb des Berliner Rings ein Flugverbot eingeführt.

Heute wollten meine Freundin und ich im Sat.1-Ball am Potsdamer Platz hochsteigen und mit diesem Heißluftballon von oben auf Berlin runtergucken. Als wir dort angekommen waren, stand dort nur ein Schild: “Wegen zu starken Windes in 150m Höhe geschlossen” – na ja, kann ja passieren.

Warum hat das was miteinander zu tun? Das haben wir dann auf dem Rückweg in der U-Bahn gelesen: Der Ballon ist ein Luftfahrgerät. Der Potsdamer Platz ist innerhalb des Berliner Rings. Na? Richtig. Er darf nicht mehr fliegen. Ab Morgen gilt das Flugverbot, d.h. heute wäre die letzte Chance gewesen – aber der Wind hat sie uns versaut… Wird nichts aus dem schönen Geburtstagsgeschenk. Wegen eines für mich völlig unverständlichen Gesetzes (Selbstmörder lassen sich eher selten durch die Strafbarkeit ihrer Handlung von irgendwas abhalten), das aus wirren Gründen gegen eine angebliche Terroristengefahr helfen soll. Toller Schutz. Das noch dazu ein am Boden festgeleinter Ballon in irgendeiner Weise eine Gefahr darstellen soll, macht die Sache nur noch wirrer.

One thought on “Warum ein Kleinfluzeug mir den Geburtstag verhagelt hat

  1. Pingback: Hartz4all » Terrorballons über Berlin entdeckt

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