Ringfest in Köln. Oder besser: Sonyfest. Aus ehemals sieben oder acht Bühnen sind jetzt noch drei geworden (Eins Live, RTL, Sony/Playstation), die Fläche ist geschätzt auf die Hälfte gesunken – und von der Fläche ist ca. die Hälfte von Sony gemietet. Eigentlich ist jegliche Fläche, die nicht von Bühnen belegt ist, von Sony belegt. Daneben gibts noch einen kleinen Teil für Ausbildung (Medienberufe) und das wars. Sehr übel. Nicht so übel hingegen das Programm der Eins-Live-Bühne mit Culcha Candela zur Eröffnung und den Ohrbooten.
Monthly Archives: August 2005
Freud
Es gibt Fipptehler, die sind es einfach wert, bebloggt zu werden:
man ey! ich hab keinen bock, muss aber noch so viel lachen
Netgear stinkt
Ich habe seit einiger Zeit einen Access Point von Netgear. Wireless ist ja in und so. Ihr wisst schon. Nicht das ich ihn regelmäßig bräuchte, aber manchmal ist er schon ganz nett. Zum Beispiel, wenn ich bei meiner Mutter bin. Dort ist das DSL-Modem ganz woander als ich normalerweise sitze. Also Access Point an das Modem und dann per WLAN einloggen. Tut. Nur sehr, sehr langsam. ICQ-Verbindungen brechen ab, Surfen funktioniert auch immer mal wieder nicht. Minutenweise geht es gut, dann wieder total mies. Access Point resetten hilft. Immer. Reproduzierbar. Deswegen wurde er schon von Netgear getauscht. Änderte nichts. Jetzt muss ich hier in der Nähe einer der Netzwerkdosen sitzen, auch wenn ich das eigentlich gar nicht will. Ich brauche einen neuen Access Point, vorzugsweise dann gleich mit Router und WPA. Mal gucken, vielleicht leiste ich mir ja mal einen WRT54G(S).
Überlebenswillen
Bei der Riesemaschine kann man, wie ich beim law blog gesehen habe, den ultimativen Überlebensrucksack bestaunen. Überlebensrucksack jedenfalls für Menschen mit dunkler Hautfarbe und/oder Bärten, bei denen ein falscher Rucksack oder eine Jacke schonmal zum Tod führen können.
Unredlich
Die Kritik des Kanzlers am vorbeugenden Hochwasserschutz im Freistaat wies Stoiber als “falsch und unredlich” zurück.
So steht es heute bei SpOn. Unredlich hört sich irgendwie schwer so an, als habe das nicht Stoiber sondern Hubertus Fromm gesagt.
Stress pur
… oder anders: Ferien. Ich glaube, es gibt kaum etwas stressigeres als Urlaub. Vor allem, wenn man jemandem eine Stadt zeigen will bzw. soll. Quer durch die Stadt, 509 Stufen rauf, rumlaufen, 509 Stufen runter. Dann quer durch die Stadt und aus einem Brunnen essen. Und das alles an nur einem Tag. Gestern war ähnlich schlimm. Es ist ja schön, aber wenn einem danach die Füße wehtun wars zu viel.
Samstag ist dann das Ringfest, wo ich mir die bei der Futura Bold 6.0 leider verpassten Ohrbooten angucken werde, genau wie Culcha Candela, die ich demnächst dann auch auf der IFA sehen werde.
Verstand?!
Bei der Zeit gibt es heute einen Artikel über Merkels “Kompetenzteam”, genauer über Beckstein als Schatteninnenminister. Darin findet sich folgende Aussage:
Insofern gilt auch für Beckstein, was die Berliner Zeitung über das gesamte Team schreibt: „Merkel hat Personen gewählt, die – wie sie selbst – mehr den Verstand des Wählers ansprechen als den Bauch.“
Mein erster Gedanke war: Richtig, Beckstein spricht den Verstand der Wähler an. Seine Aussage dabei: “Wählt jemanden anders!”
Flugzeuglanden leicht gemacht
Maniac hat gestern schon gesehen, dass die Bild das Landen eines Airbus A330 “erklärt”. Die Zeit zieht mit einer Anleitung für einen A380 ganz klar vorbei, da sie so essentielle Punkte wie
Zuallererst: Mit diesen Knöpfen rufen Sie die Kabinencrew. Lassen Sie sich einen Scotch bringen und fragen, ob einer der anderen Passagiere mit einem älteren Airbus-Modell vertraut ist. Design und Abläufe des A380 ähneln denen seiner kleinen Schwestern A320, A330 und A340 nämlich sehr.
nicht vergisst.
Weltjugendtag
Ich weiß schon, warum ich meinen Urlaub in Köln auf die Woche nach dem Weltjugendtag gelegt habe. Bei SpOn gibts heute zum Start einen Artikel, in dem einige Aussagen von Besuchern dieser Veranstaltung auftauchen. Da lernt man zum Beispiel, dass selbst Studenten (also angeblich intelligente Menschen) der Meinung sind, dass eigenständiges Denken etwas schlechtes ist:
Es muss jemand da sein, der Glaubensgrundsätze aufstellt und überwacht, damit nicht jeder glaubt, was er will.
Man stelle sich vor, wo die Welt hinkäme, wenn jeder Glauben dürfte, was er wolle. Das wäre ja quasi die totale Anarchie! Der Weltuntergang stände sicherlich kurz bevor!
Ich möchte mir lieber nicht ausmalen, was passiert, wenn ein Moslem solch einen Satz sagen würde…
Auch die Definition von Christen ist mir völlig neu:
Für mich ist jemand Christ, der hilft, wenn jemand Hilfe braucht.
Und was, wenn dieser Mensch sich jetzt selbst als Moslem sieht? Oder als Jude? Oder als Atheist? Ich zum Beispiel möchte gar kein Christ sein. Trotzdem helfe ich, wenn jemand Hilfe braucht. Ich opfere vermutlich deutlich mehr Zeit dafür, anderen zu Helfen, als der “Christ”, von dem dieser Satz ist.
Diese Schmerzen!
AUA! Es tut richtig weh, sich beim Manager-Magazin das Interview mit Intels CIO durchzulesen. Da liest man solch tolle Sachen, wie dass es Betriebssysteme gibt, die nur gegen Geld arbeiten:
Nach drei Jahren treten die ersten Hardwarefehler auf, und auch die Betriebssysteme sind nach Jahren allwöchentlichen Patchens ziemlich korrupt.
Ich merke, dass die taz offensichtlich doch Recht hat, wenn sie sagt, dass die “Profis” viel bessere Inhalte haben. Solch professionelle Übersetzungen kann sich ein kleines, privates Blog natürlich nicht leisten.
Nachtrag: Wie genau das hier funktionieren soll, will ich auch mal wissen:
Der Anwender kann einfach weiterarbeiten und merkt nicht einmal, dass im Hintergrund [...] neu gestartet wird.