Dieses Wochende war nicht besonders produktiv. Samstag und Sonntag sind Kirstin und ich (zusammen mit Klaus und zwei aelteren normalen Angestellten, mit denen wir nichts zu tun haben, waren wir die einzigen, die im Guesthouse waren) shoppen gegangen. Eine Hose und ein Mueckenvernichtungsmittel sind fuer mich dabei rausgesprungen. Eigentlich war geplant, sich den Palast hier in Bangalore anzugucken – bis uns am Samstag beim Mittagessen (zu dem wir von einem indischen Arbeitskollegen von Kirstin zu einem Italiener eingeladen wurden) aufgefallen ist, dass wir weder wussten, wo der war noch wie er offiziell hiess. Und mit “Palace” konnte der Inder nichts anfangen, also erwarteten wir nicht, dass Rikscha-Fahrer damit wirklich mehr anfangen konnten.
Auf dem Rueckweg vom Samstags-Shopping hatten wir mal wieder Spass mit einem Rikscha-Fahrer. Wir gingen zu ihm, sagten ihm, wo wir hin wollten und er nickte. Also eingestiegen und los. Er machte jedoch keine Anstalten, sein Meter anzuschalten. Wir also: “Turn on your meter” “no, (wirres halb-englisch)” “Either turn on your meter or stop” “no, (wirres Zeug)” – so ging das einige hindert Meter. Dann wollte er einen Festpreis hoeren. Also bot ich ihm 30 Rupien. Er lehnte ab (normalerweise kostet die Strecke etwa 40-45 Rupien). Also sagten wir, er solle halt das Meter anschalten. Das tat er dann – jedenfalls drehte er am Schalter dafuer. Das Meter ging aber nicht an. Das wusste er auch, also sagte er: “See, no meter…”. Aber auf Festpreisverhandlungen wollten wir uns nicht einlassen, also sagten wir ihm wieder, dass er stoppen sollte. Das tat er dann auch – und wollte ploetzlich 10 Rupien fuer die Strecke, die wir waehrend der Verhandlungen gefahren waren. Das fanden wir eher lustig und stiegen einfach aus und gingen zum naechsten Fahrer. Der nahm uns zwar nicht mit, aber der danach nahm uns ohne zicken mit und schaltete sofort sein Meter ein, ohne ueberhaupt erst zu fragen. Warum nicht gleich so?
Ja, warum wohl nicht gleich so…..
Du solltest dir ein paar Worte in Hindi/Tamil (was sprechen die da?) einstudieren. Das hilft angeblich gegen den täglichen Abzocker, der schneller merkt, dass du nicht am ersten Tag in Bangalore bist.
Hach… Indien.
BTW: http://www.hu.schwaiger.org -> Bilder -> “Auszugsparty bei Alex”
der Iro